Liebes Tagebuch....

Kanadas Prärie

Zwei "Damen" trampen durch Kanada

Nachdem Mama und ich uns letzten Donnerstag in Toronto trafen, sind wir am Montag endlich losgetrampt. Unser Couchsurfing Host Oliver brachte uns mit unserem ganzen Gerümpel an eine Tankstelle hinter der Stadt.
Katrin hatte mir noch ein "Flyingtent", Wasserfilter, eine Solarlampe und einen Sitz mitgebracht. Mein Rucksack ist damit so schwer, dass ich mir auch so einen praktischen Untersatz zugelegt habe.... Aber dazu kommen wir später. ;)

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Was macht man eigentlich ohne Geld im Sommer in New York ?!

Nach einem halben Jahr in der Karibik bin ich glücklich, mal wieder in einer Stadt zu sein...
Niemals war ich in einer Stadt die mich so inspiriert und gefesselt hat.
Aber eines ist klar: New York muss man sich leisten können!
Wo es in der Karibik noch Kokosnüsse am Straßenrand für umgerechnet 50 Cent gab, kostet ein Kaffee hier gleich mal 5 Dollar.
Dennoch fühle ich mich auf meiner Reise (fast ohne Geld) reicher als jemals zuvor, da ich merke, dass es immer weiter geht, wenn ich genug vertrauen in mich und die Menschen habe die mir auf meinem Weg begegnen:
Ich hatte das große Glück gleich zwei coole Unterkünfte zu finden:
die erste Woche bei meiner lieben Yaxin, in der ich eine echte Freundin gefunden habe, und später bei Omi, einem indischen Bankmanager, der seine geräumige Bude gerne mit Couchsurfern teilt.
Das mit dem Schlafplatz war also von Anfang an geklärt, aber wie sollte ich in einer so überteuerten Metropole wie New York über die Runden kommen ?!

(mit der Zeit stellte ich fest, dass es schlichtweg niemanden interessiert, ob ich für die S-Bahn zahle, es gibt viele Museen, die an vereinzelten Wochentagen, oder IMMER freien Eintritt haben, den günstigsten Kaffee gibt's bei Subway für 1,25 Dollar und es gibt viel zu entdecken, für das man ohnehin nichts zahlen muss - ich liebe den Central Park, zB., oder die Shuttle-Fähre die direkt zur Freiheitsstatue fährt und auch nichts kostet.)

Trotz all dieser Möglichkeiten, wurde es selbst für Haferflocken und Bananen knapp und außerdem kann man aus kulinarischer Sicht schon eine kleine Weltreise durch die Stadt machen.
Es gibt unheimlich gute Restaurants und süße Cafes und ich wollte auch mal einen Dollar in den Hut von einem Straßenmusiker werfen können, oder eine Flasche Weißwein zu den Mädels mitbringen, ohne gleich um mein nächstes Frühstück bangen zu müssen.
Geiz ist einfach nicht geil.

Ich musste mir also etwas einfallen lassen:
Das mit den Riesen-Seifenblasen auf der Straße, hatte ja auf den Kanaren schon mal ganz gut geklappt, aber gab es da vielleicht noch einen „Plan:B“ ?! 

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I kissed a girl and I didn't like it!

Wie   bin   ich   eigentlich   nach   New   York   gekommen ?!

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Cabarete meine Liebe....

 

Eigentlich würde ich ja gerne noch ein wenig in Cabarete bleiben, um meine Reise zu verarbeiten und zu mir zu finden...
„But Pia, You know that 'Inner-peace' comes from 'inside'?!“

Vielleicht hat mich diese Frage davon überzeugt weiter zu reisen.
Ich habe mich so sehr in diese Insel verliebt, dass ich gar nicht mehr weg will.
Denn irgendwie liebt diese Insel  mich auch….

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Urlaub auf der Horrorfinca

„So jemanden wie dich haben wir noch nie getroffen.“
(und das sollte kein Kompliment sein.)
„Fast die Hälfte deines Lebens ist schon vorbei und du hast dich noch nicht auf einen beruflichen Werdegang festgelegt. Du musst langsam mal beginnen dich für's Alter abzusichern!“

Ich sah Simone (62) Und Jürgen (irgendwas Mitte 40) ruhig an.
„Wer weiß, vielleicht ist auch schon über die Hälfte meinses Lebens vorbei- oder ich werde 110… Ich möchte die Welt entdecken und glaube nicht, dass ich mich bis zum Ende durch ein Studium durch nagen muss, wenn ich merke, dass es nicht mein Weg ist und mich nicht erfüllt. Ich möchte etwas machen, dass mir Freude macht und mir sinnvoll erscheint.“

Simone antwortete trocken: „Etwas das dir Freude macht?! Etwas das „sinnvoll“ ist?! Die meisten Menschen arbeiten in erster Linie, um Geld zu verdienen. Da ist es dann egal, ob es ihnen Freude macht und ob es sinnvoll ist!“

 

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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann ?!

 

„KEINER! KEINER!“

 


...singt in mir eine Stimme, während ich mich den neugierigen, fast aufdringlichen Blicken der Einheimischen ausgesetzt fühle.
Und ich bemerke, dass ich Angst habe.
Ich schäme mich für diese Angst, wenn ich an die Momentane Situation in Deutschland denke.
Ich würde lügen, wenn ich behauptete ich hätte keine Vorbehalte gegenüber Farbigen.
Zumindest wenn ich als weiße Frau mit meinem großen Rucksack durch die Straßen „Santo Domingos“ in der Dominikanischen Republik laufe.

 

 

 

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Auf Jobsuche in Punta Cana

 

Es ist immer von Vorteil mitten in der Nacht an einem als gefährlich geltenden Ort anzukommen. Vor allem wenn alle Hotels in der Umgebung sehr teuer sind und man nur noch 70€ in der Tasche hat.....

 

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Wie fühlt es sich an als Frau „ohne Geld“ zu reisen?!

 

Ich sitze am Strand von „Boca Chica“, dem Nachbarort von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik.
Über mir Palmen und ein Sonnenschirm, vor mir weißer Sand und blaues Meer, neben mir ein Cappuccino mit Milchschaum und Kakaopulver.
Die letzten Tage fühlte ich mich reich und sorglos:
Aneta und ich bekamen vom Besitzer unseres Bootes 2 Nächte im Luxushotel spendiert- wir sollten es sicher und schön haben, im gefährlichen "Santo Domingo".

Danach kamen wir eine Nacht über Couchsurfing bei Luis unter: cooler Typ aus Kalifornien, mitte 30, der hier an einer internationalen Schule unterrichtet, und ein Zimmerchen für uns frei hatte.

 

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"In der Dominikanischen Republik laufen alle mit Knarren rum!" Hellow aus der Dom Rep!

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"Wie ist es ein Leben zu führen von dem andere Menschen träumen?!"

 

Im Paradies angekommen fühle ich mich manchmal wieder wie ein Kind.
Das liegt wohl daran, dass ich mir die Freiheit genommen habe auf meine innere Stimme zu hören, mir meinen Rucksack auf schnallte und einfach los reiste.

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Teller Spülen in der Karibik???

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Sie ahnten ja nicht was ihnen bevorstand!

Ich glaube meine Ma steckt mit Anfang 50 grade voll in ihrer Midlifecrisis.
Ich glaube auch, dass man solche Krisen wohl sein ganzes Leben zu bewältigen hat, nur eben die Midlifecrisis ist die, der man einen Namen gegeben hat, weil sie auffälliger ist als eine Krise, die mit Mitte 20 zu bewältigen ist. Denn mal ehrlich: wer kann sich schon mit 25 eine fette Karre leisten?! Die Titten müssen auch noch nicht hoch geschnallt werden und eine 10 Jahre jüngere Freundin wäre nicht nur uncool, sondern auch gesetzeswidrig… In engen Lederklamotten auf einem Motorad ist eine Krise in diesem Alter auch noch nicht zu erkennen…
Ich möchte auch gar keine Klischees bedienen, so eine Krise sieht ja auch bei jedem Menschen anders aus und kann einen vermutlich zu jeder Zeit und in jedem Alter überfallen…
Jemand der in einer Krise steckt und dann genau das macht, dass er vielleicht schon immer tun wollte darf sich dann anhören „Ach, der Alte steckt wohl in seiner Midlifecrisis…“
Bei Jungen Leuten ist das einfacher, falls sie genau das tun, dass sie tun möchten:
Denn wenn ich ehrlich bin habe ich mich wahrscheinlich wegen einer kleinen Krise dazu getrieben gefühlt endlich meine Weltreise anzutreten:
Der Schüleraustausch im englisch-sprachigen Ausland ist lange hinter mich gebracht, Interrail durch Osteuropa ist im Kasten, in Thailand und Indien war ich auch schon, für „Work and travel“ in Australien fühle ich mich schon zu alt und die 30 rückt auch immer näher. Dann hat man irgendwann Kinder und einen Job der einen völlig einnimmt und alles was man sich mit Mitte 20 erträumt hatte bleibt auf der Strecke. Also LOS! LOS! Lieber alles wagen, als die ganze Zeit rumzujammern, was man alles tun würde wenn man denn könnte….
Immerhin möchte ich nicht irgendwann klingen wie meine Mutter „Hätte ich das mal in deinem Alter gemacht...“
Tatsächlich fragte ich mich draußen auf dem Atlantik „Warum mache ich das hier eigentlich?! Hätte ich das mal nicht gemacht...“

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Bubble Business - Von Luft und Liebe leben...

Da sag nochmal Einer von Luft und Liebe kann man nicht leben…
Allerdings ist es verboten von Luft und Liebe zu leben! Zumindest wenn Luft und Liebe in Form von Seifenblasen durch die Gegend fliegen, behauptet die spanische Polizei.

Es war ein ohnehin wunderbar sonniger Valentinstag in Maspalomas… Patti kam mit einer Flasche Sekt angehüpft und wir feierten die Liebe, die Freundschaft und das Leben.
Wir lachten uns kringelig, auf der kleinen Mauer stehend, und kicherten diejenigen die sich über unsere Seifenblasen freuten ein „Happy Valentines Day!“ entgegen.
Ein grummliges, deutsches Pärchen schlurfte an uns vorbei. Er zu ihr (ohne den Blick zu heben): „Aber sie hat doch 'Hallo' gesagt.“
Die Sonne brannte heiß, Kinder hüpfen den bunten Blasen entgegen… gegen 15 Uhr zählten wir die Taler im Hut und schlenderten vergnügt zur Eisdiele. 8€ in 1,5 Stunden ist nicht die Welt, aber darum ging es auch gar nicht…
Als wir wieder zur „Arbeit“ wollten lungerte die Polizei auf dem Platz herum.
Mit der Polizei ist beim Seifenblasenbusiness erfahrungsgemäß nicht zu Spaßen!

 

 

 

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Tag 29 - Willkommen in der Tourihölle

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Tag 18 - Gran Canaria- Katze im Hostel-Bett - Made my night!

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Tag 1- 6: Kalle und ick uffm Weg nach Barcelona...

Mhhh spanischer Rotwein…. Rotwein ist ein köstliches Getränk! Da spielt es auch keine Rolle ob er aus einer der Plastikflaschen stammt, welche in einem Karton neben den Mülltonnen standen.
- Neben Schokolikör, alten Kassetten und einem seidenen Kimono.- Wir haben natürlich alles mitgenommen, den Schokolikör mit heißem Kakao verschmolzen, über den Wein mache ich mich jetzt her, und Lukas steht im Kimono in der Küche und extrahiert Hash.

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